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Kann man Literatur rauchen?

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Sylvia Sasse | Michail Bachtin | „Der Autor konzipiert den Helden als Wort. Deshalb ist das Wort des Autors über den Helden ein Wort über ein anderes Wort.“

Im Gespräch mit Sylvia Sasse 

über Michail Bachtin und die Theorie in der Literatur

Sylvia Sasse studierte Slawistik und Germanistik an der Universität Konstanz und der Universität St. Petersburg. 1999 wurde sie in Konstanz mit einer Arbeit zur Sprachphilosophie des Moskauer Konzeptualismus promoviert, insbesondere der Gruppen Kollektive Aktionen und Medizinische Hermeneutik sowie über die Prosa Vladimir Sorokins. Sie war u.a. in Berlin und Berkeley tätig, habilitierte sich 2005 an der FU Berlin und wurde 2009 auf den Lehrstuhl für Slavistische Literaturwissenschaft an der Universität Zürich berufenWir sprechen über Michail Bachtin, von dem Sylvia Sasse diverse Schriften übersetzt und über den sie vielfach publiziert hat.

Wir sprechen darüber, wie Bachtin Theorie als Performanz des Schreibens versteht, wie man in Texten mit anderen spricht und über Literatur als künstlerische Erkenntnis, über das „Mitsein“, über eine Ethik der Theorie und wie man in Texten mit anderen spricht. Wir sprechen über Sprechgattungen, über Oberiu, über den Denk-Chronotopos, über innere und äußere Reflexivität, über Kollektive Aktionen und über die Frage, ob man Literatur eigentlich rauchen kann.Produktion: Guido Graf, Literaturinstitut Hildesheim 2020.

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Theorien tanzen

Folge 2