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Spekulative Poetik

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Anke Hennig, Armen Avanessian | Spekulative Poetik | Spekulative Poetik verknüpft das sprachfundierte poststrukturale Denken der letzten Jahrzehnte mit dem zeitgenössischen Interesse an Ontologie. Spekulatives Denken – egal ob dasjenige Hegels , Benjamins, oder jüngst Quentin Meillassouxs – drängt auf eine Selbstbestimmung durch seine sprachliche Praxis. In diesem Sinne interessieren sich sprachontologische Ansätze in Linguistik und Philosophie für Poiesis, mit deren Hilfe korrelationistischen Mythos von der Erschaffung der Welt durch die Sprache ontologisch umgedeutet werden kann: Sprache verändert die Welt.

Im Gespräch mit Anke Hennig und Armen Avanessian 

über spekulative Poetik

Spekulative Poetik verknüpft das sprachfundierte poststrukturale Denken der letzten Jahrzehnte mit dem zeitgenössischen Interesse an Ontologie. Spekulatives Denken – egal ob dasjenige Hegels Benjamins, oder jüngst Quentin Meillassouxs – drängt auf eine Selbstbestimmung durch seine sprachliche Praxis. In diesem Sinne interessieren sich sprachontologische Ansätze in Linguistik und Philosophie für Poiesis, mit deren Hilfe korrelationistischen Mythos von der Erschaffung der Welt durch die Sprache ontologisch umgedeutet werden kann: Sprache verändert die Welt.

Anke Hennig

1971 in Cottbus geboren, habe ich meine ersten Schuljahre in Kiev verbracht und später mit der Arbeit „Sowjetische Kinodramaturgie. Konfliktlinien zwischen Literatur und Film in der Sowjetunion der 1930er Jahre“ am Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in Berlin promoviert.
Publikationen

Armen Avanessian

Ich habe leider zunächst viel zu lange in meiner Geburtsstadt Wien, dann in Paris (bei Jacques Rancière) Philosophie und Politikwissenschaft studiert. Nach Abschluss meiner Dissertation mit dem Titel „Phänomenologie ironischen Geistes. Ethik, Poetik und Politik der Moderne“ (in Bielefeld bei Karl Heinz Bohrer und preisgekrönt) habe ich einige sehr schöne Jahre als freier Journalist, Redakteur (Le Philosophoire, Paris) und im Verlagswesen in London verbracht.
Seit 2007 war ich hauptsächlich als Akademiker tätig, und zwar am Peter Szondi – Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin. 2011 war ich Visiting Fellow am German Department der Columbia University und 2012 am German Department der Yale University. Seit 2013 war und bin ich Gastprofessor bzw. -dozent an verschiedenen Kunstakademien (Nürnberg, Wien, Basel, Kopenhagen), und seit 2014 Chefredakteur beim MERVE Verlag Berlin.
Momentan beende ich die Arbeit an einem Buchmanuskript, Irony and the Logic of Modernity und arbeite an zwei Publikationen zu Akzelero-Feminismus sowie Finanzspekulation und Derivaten.

Publikationen

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Theorien tanzen

Folge 3